Meditationsgarten auf der Landesgartenschau Winsen (Luhe) 2006

Warum stellt sich eine Firma auf einer Gartenschau, der Messe der grünen Berufe, mit einem reichhaltigen Angebot an Farben, Design, Action, Veranstaltungen, Gastronomie und Angeboten ausgerechnet mit einem Meditationsgarten vor?

Eben genau deshalb:

  • Sucht nicht der eine oder anderer Besucher/in bei all dem Lärm und der Reizüberflutung eine Stätte der Ruhe, und ist dies nicht auch ein Bedürfnis für den eigenen Gartenraum?
  • Muss der Garten ein Ort der Aktion sein?
  • Müssen wir dort Sport treiben, „Events“ veranstalten, Nutzpflanzen züchten, Tiere halten, Rasen mähen, jäten, putzen, wasserstrahlen?
  • Oder gibt es nicht vielmehr auch das Bedürfnis nach Ruhe, Betrachtung und Entspannung?
    Darf dieser Ort nicht Patina, Geschichte haben?
  • Wie nutzen wir unsere immer kleiner werdenden Gartenflächen?
  • Was passiert mit den Spiel- und Tobeflächen, wenn die Kinder nicht mehr im Haus wohnen?

Bei der zunehmenden Vermassung unseres öffentlichen Lebens ist eine Gegenbewegung in die individuelle Privatsphäre zu erwarten. Dazu wächst neben dem Bedürfnis nach körperlichem Ausgleich in der Freizeit auch die Sehnsucht nach geistiger Erholung. So ist der Garten als Stätte der Meditation zu betrachten, als ein Ort, wo nicht die körperliche Betätigung, sondern die Ruhe und die Betrachtung im Vordergrund stehen.

Genau hier verstehen wir den Ansatzpunkt für unseren Themengarten und möchten uns, die Firma Günther Meyer, als kompetenten Partner für eine hochwertige, ästhetische Gartengestaltung vorstellen.

Meditationstechniken verschiedenster Prägung erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sicher gibt es einige Anlagen, die eine entsprechende Atmosphäre bieten. Jedoch sind die Gärten selten, die bewusst als Anlass und Gegenstand einer Meditation konzipiert wurden. Eine religiöse Verbindung zwischen dem Garten und dem Betrachter wird hier kaum in der Intensität wie z.B. in Ostasien auftreten. Grundsätzlich aber besteht eine solche Möglichkeit.

„Künstlerischer Ausdruck und deren Gehalt schließen religiöse Momente nicht aus und führen auf dem Weg der Meditation, wie sie der Einzelne in der Gartenbetrachtung üben kann, gerade zu ihnen hin.

(Irmtraud Schaarschmidt-Richter)

Am Thema Pflanze zeigen wir exemplarisch den zurückhaltenden Umgang mit Farben. Im Kern wirken die Pflanzen hier nur durch ihre Blattstrukturen. In den unterschiedlichen Texturen und Abstufungen in den Grüntönen kommen Kontraste und Details zum Ausdruck, die sich nur dem intensiven, nicht dem flüchtigen Betrachter erschließen.

Die Verbindungswege sind bewusst „unbequem“ gestaltet. Schrittsteine aus abgeflachten Natursteinen bestimmen durch ihre Oberfläche und ihren Abstand die Schrittgeschwindigkeit und zwingen den Besucher zu größerer Ruhe und Aufmerksamkeit, was für die Einstimmung besonders wichtig und zwingen die Konzentration des Besuchers auf den Boden. So rückt der Weg als Objekt der Betrachtung in den Vordergrund und die Wahrnehmung der Gartenblicke wird auf bestimmte Aussichtspunkte (die Winsen-Luhe-Landesgartenschau-2006Platzflächen) beschränkt. Für die Hauptblickachsen wurden von uns zur bequemen Betrachtung Bänke platziert, die eigens für diesen Garten entwickelt wurden.

Unsere Partner bei der Landesgartenschau Winsen (Luhe) Herstellung dieses Gartens waren:

Merken

Möblierung:
Caspar Mecke
Möbelprojektierung & Möbelrestaurierung
Franz-Barca-Weg 48, D-21271 Hanstedt
Telefon und Fax: 04184 – 89 87 65

Edelstahlwelle:
Metallbau Amandus Hucker
Schlenzigstrasse 9, D-21107 Hamburg
Tel: 040 – 75 79 71, Fax: 040 – 75 79 81
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